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Qigong im Yang-Taijiquan

Qigong wird von den chinesischen Institutionen nicht spirituell sondern wissenschaftlich betrachtet. Es wird nicht gefördert aber intensiv untersucht und erforscht. Qigong hängt eng mit der Atmung zusammen. Es gibt sehr viele unterschiedliche Arten von Qigong und es hat sich leider gezeigt, dass viele negative Auswirkungen haben, wenn man sie nicht korrekt ausführt (s. dazu Dr. Langhoff über Gesundheits-Qigong in Deutschland).

Ein wichtiger Aspekt beim Tai Chi ist das Kultivieren des physischen Körpers. Dabei soll man sehr ruhig sein und das Qi in das Dantien sinken lassen. Diese Stille ist wie ein "natürliches Qigong". aber es ist nicht dasselbe als wenn man Qigong praktiziert.. In einigen Qigong-Arten gelangt man durch Meditation in einen sehr beruhigten Zustand, der nicht dem vom Tai Chi entspricht. Zwischen diesen Arten der Ruhe gibt es Unterschiede. Im Tai Chi möchte man ruhig und gesammelt sein, und man bündelt seine Aufmerksamkeit auf die Beobachtung des Gegners und was er machen könnte. Bei dieser Art von Ruhe ist man jederzeit bereit, sofort und direkt zu reagieren, loszuschnellen. Ruhe und Bewegung gehen hier Hand in Hand.

Beim Qigong-Praktizieren wird man sehr sehr ruhig - man geht in einen anderen Zustand über. Man wird so ruhig, dass man sich aus der normalen Welt zurückzieht in einen anderen Zustand. Manche gehen dabei zu weit und es wird gefährlich. Sie sehen vielleicht Engel oder Unsterbliche, die sie besuchen. Es kann zu sehr bildhaften Gehirnaktivitäten kommen. Im Tai Chi ist Qigong bereits auf natürliche Art inkorporiert eingebettet, enthalten. Dies ist dann nicht ein spezielle Art von Studium, das einen in eine andere Sphäre bringt.

 

von de

Yang Chengfu und "Qi" Im Tai Chi des Yang Chengfu haben wir vor- und nachgeburtliches "Qi". Siehe dazu auch die kostenlosen Qigong-Übungen auf www.qigong-ausbildung.eu/ . Das Dantien direkt unter dem Nabel, sollte sich voll und solide anfühlen - nicht hart oder gespannt. Nach langem Üben wird der Muskeltonus des Bauches stärker.

 

Eine Basis-Übung dafür ist die Stehmeditation des Pfahl-Stehens Zhan Zhuang. Sie ist gut und hat wichtige positive Auswirkungen. In der Vergangenheit hat die Yang-Familie auch großen Wert auf Stehmeditation gelegt, aber später wurde dieser offenbar als "trocken" empfundenen, sehr zeit-aufwändigen Steh-Übung nicht mehr zu viel Wert beigemessen. Auch sind die Tai-Chi-Bewegungen ja schon so langsam, dass es nicht wie eine alltägliche Aktivität sind - Tai Chi hat bereits eine "eingebaute, harmonisierende Ruhigstellung/ Beruhigung". Dies ist heute besonders wichtig, wo die Menschen immer weniger Zeit haben.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Langhoff - erste Veröffentlichung: www.stephan-langhoff.info/stehende-saeule.htm